Schwarzer Terrier in Not e.V.

 

Onni stellt sich vor


Aufgrund persönlicher Umstände suchen wir schweren Herzen für unseren Onni ein neues zu Hause. Derzeit wohnen wir auf dem Land und haben wirklich reichlich Platz und Zeit (daher ist er auch an allein bleiben und auch die Stadt nicht gewöhnt). Das wird sich leider ändern.

So, was ist er für ein Hund? Onni ist ein gechipter Rüde mit 55 Kg bis 56 Kg und 73 cm Schulterhöhe der am 15. August 2020 geboren wurde. Er hatte im ersten Jahr OCD, an beiden vorderen Schultergelenken, die in Posthausen operiert wurden. Seither gibt es keine Auffälligkeiten mehr. Eine Röntgenaufnahme vom letzten Jahr aus dem Tiergesundheitszentrum Bremer Schweiz hat das soweit auch bestätigt (da hat sich der Halbstarke einen kleinen Muskelfaserriss geholt…, aber auch der wurde durch die Bremer Schweiz fachgerecht behandelt). Ansonsten sind keine Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt. Sein Charakter ist im Grunde wie man es sich wünscht. Er ist verschmust, Dinge wie Pfotenrasieren, den Gang zum Tierarzt oder sonstiges lässt er ohne Gemaule mit sich machen. Beschützt, hat immer Hunger und ist kein Dauerläufer 😊. Er spielt gerne, lernt gerne und möchte immer gefallen. Regen ist, vorsichtig gesagt, nicht sein Element, dafür dänischer Sandstrand. Er ist wachsam und hört recht gut, wenn es manchmal auch etwas länger dauert, bis ein Kommando zur Umsetzung kommt.

ABER, er ist sehr Personenbezogen und in bekannter Umgebung sehr besitzergreifend und ansonsten auch sehr beschützerisch, was er auch schon mit „kräftigem takkern“ unterstrichen hat. Dies wurde nach intensiven Trainingsstunden deutlich besser, man muss aber bereit dazu sein weiter daran zu arbeiten, um die Rangordnung klarzumachen. Er nutz es aus, wenn Menschen unsicher sind. Bei Menschen mit „Aura“ ist er da deutlich vorsichtiger. Kinder wären mir z.B. zu gefährlich. Onni ist ein Hund, der nach vorne geht, wenn ihm eine Situation Angst macht. Er hat eine Tendenz zum Jagdtrieb, was sich aber hauptsächlich auf Rehe und Raben konzentriert. Pferde oder Katzen z.B. lassen ihn völlig kalt. Auch mit anderen Hunden gibt es meist keine Probleme, wobei sich das auf das Spazierengehen beschränkt, bis auf das Zusammenleben mit dem zweiten Hund im Haus.